Akkordeontage - Türkei
Das Diyarbakir-Konzert des New Tango Orchesters im schwedischen Fernsehen
Mit unseren Akkordeontagen im Istanbuler Babylon, in Malatya, Diyarbakır, Kars und in Kayseri in den Jahren 2004 und 2005 haben wir in der Türkei Neuland betreten.
In Zusammenarbeit mit Kultureinrichtungen aus verschiedenen europäischen Ländern und mit der Produktionsfirma Pozitif kamen zu den von uns organisierten Akkordeontagen dreizehn Gruppen und Künstler aus zehn unterschiedlichen Ländern. Die Zuschauer konnten in die verschiedenen Ausdrucksmöglichkeiten des Akkordeons eintauchen, von einem jazzigem Akkordeonstil, über Avantgarde bis hin zum traditionellen Tango, von Balkanklängen bis hin zu nord-afrikanischen Akkordeontönen. Sie hatten die Möglichkeit, in der Türkei und international bekannte Künstler zu treffen und ihrem Können zu lauschen.
Die Akkordeon-Tage stießen in den türkischen Medien wie CNN-Türk und NTV und im schwedischen Fernsehen auf großes Interesse.
Auszüge aus der Pressemitteilung
Mi seinem ihm eigenen Ausdruck erweckt das Akkordeon, dieses erbarmenswerte Instrument, in uns Gefühle von Liebe, Melancholie und Erotik oftmals in einem einzigen Augenblick.Bei manchen werden nostalgische Gefühle wach, bei anderen wieder vergeht die Sehnsucht nach der Heimat.
Während dieses Instrument die Tänze des kaukasischen Sheikh Şamil, die südafrikanischen Chöre der Townships und die Heimatmusik der argentinischen Bordelle begleitet und in China zum Symbol der Kulturrevolution wurde, ist die Geschichte des Akkordeons in Istanbul kurz und knapp: Mit der Tango-Euphorie in Europa wurde es auch in der Türkei in den 1920er und 30er Jahren popular und fand mit dem Tod der für die Blumenpassage unvergesslichen Madame Anahit Eingang in die Geschichtsbücher der Türkei.
Das Akkordeon, das in den letzten Jahren seine alte Rolle längst schon erfüllt hatte und als nostalgisches Instrument gewertet wurde, hielt duch die Alben von Paul Simon in den 80er Jahren wieder Einzug in die Popmusik. Heute wurde das Instrument quasi von den Avantgarde-Musikern, den Punks und Jazz-Spielern quasi wieder entdeckt.
Die Akkordeontage in der Presse
Zur Vergrößerung auf die Zeitungsausschnitte klicken.







