Arabesk - Die Sucht in jedem Leiden

Arabesk - FLV

Ein Ausschnitt aus dem Film

Synopsis

Eigentlich bedarf es der Schlussfolgerung, dass "unser Leben sowieso arabesk ist", nicht mehr. Das Lied, das die traditionelle Band in Urfa-Birecik auf einem traditionellen Musikabend spielt und das Stück, das DJ Mehmet Teoman in Moda-Istanbul auflegt, sind das gleiche: das Stück von Orhan Gencebay "Diese Welt soll untergehen". Ferdi Tayfur beschwert sich genau an dieser Stelle über die Worte schwingenden Intellektuellen: “Das ist die Musik, der sie lauschen, wenn ihr Kopf eingenebelt ist.”

Der musikalische Dokumentationsfilm "Arabesk - Die Sucht in jedem Leiden" öffnet vorurteilsfrei ein Fenster zu einer breiten Palette an Musik wie Arabesk-Rock, Tavernen- und Fantasiemusik. Er zeichnet die Ansichten und Auftritte von Künstlern und Bands wie Ferdi Tayfur, Hakkı Bulut, Ümit Besen, Kibariye, Emrah, Orhan Gencebay und Vokaliz auf. Auch der Musikkritiker Serkan Seymen kommt zu Wort, der weit davon entfernt ist, wie andere von einem "Niedergang der Musik" zu sprechen und eine Sicht von außen bietet. Nach Seymen sind wir Zeugen, dass die Arabesk-Musiker noch immer nicht dem Mainstream angehören und in marginalere Bereiche abdriften. 

In dem Film erzählt der verstorbene Songschreiber Özer Senay den langen Weg der Geschichte der Arabesk-Musik. Die Aufnahmen führten uns nach Gaziantep, Urfa-Halfeti- Urfa-Birecik, Edirne und İstanbul.